Geschichte

1968

Zum 1. Juli wird das Institut für Bautechnik (IfBt) in Berlin gegründet. Per Abkommen übertragen die Vertragspartner – der Bund und die elf westdeutschen Bundesländer – dem Institut die Zuständigkeit für die Erteilung allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassungen und weitere bautechnische Aufgaben.


Bendlerblock
Erster Dienstsitz im "Bendlerblock"
am Reichpietschufer in Berlin-Tiergarten
(1968-1995)

 

 

1991
Zur Umsetzung der europäischen Bauproduktenrichtlinie benennt der Gesetzgeber das IfBt als einzige deutsche Zulassungsstelle für europäische Bauprodukte. Damit überträgt der Bund dem Institut die Mitwirkung in der Europäischen Organisation für Technische Zulassungen (EOTAEuropean Organisation for Technical Approvals).

 

 

1993
Am 1. Januar 1993 treten die neuen Bundesländer dem Abkommen bei. Das Institut wird in Deutsches Institut für Bautechnik (DIBt) umbenannt. Der Aufgabenkatalog des Instituts wird um die Erteilung europäischer technischer Zulassungen erweitert.

 

 

1994
Das DIBt gibt im Auftrag der Länder erstmalig die Bauregellisten auf Grundlage der Musterbauordnung bekannt.

 

 


1995 Umzug in die Kolonnenstraße,
Berlin-Schöneberg

 

 

1998
Das DIBt erteilt die erste europäische technische Zulassung in Europa.

 

 

2000
Das DIBt tritt mit Zustimmung der Länder der Europäischen Union für das Agrément im Bauwesen (UEAtc) bei.

 

 

2007
Als bautechnisches Prüfamt darf das DIBt nun auch Typenprüfungen durchführen.

 

 

2008
Die Länder übertragen dem DIBt die Koordinierung der Marktüberwachung von harmonisierten Bauprodukten in Deutschland.

 

 

2010
Das DIBt tritt dem Weltverband der Organisationen für technische Bewertungen (WFTAO) bei.

 

 

2012
Das DIBt wird im Rahmen der Anpassung an die neue EU-Bauprodukten-verordnung als einzige Technische Bewertungsstelle in Deutschland sowie als notifizierende Behörde benannt.

 

 

2013
Das DIBt wird mit Bekanntgabe der novellierten Energieeinsparverordnung Registrierstelle für Energieausweise und Inspektionsberichte für Klimaanlagen und führt als Kontrollstelle elektronische Stichprobenkontrollen für Energieausweise durch.

Mit dem vollständigen Inkrafttreten der EU-Bauproduktenverordnung erteilt das DIBt nunmehr Europäische Technische Bewertungen (zuvor: europäische technische Zulassungen).

 

 

2014
Mit dem 2. DIBt-Änderungsabkommen werden die Aufgaben des DIBt im Bereich der Marktüberwachung erheblich erweitert. Das DIBt trägt nun die Bezeichnung "gemeinsame Marktüberwachungsbehörde der Länder".