Das DIBt und seine Partner

Das DIBt wirkt – im Rahmen seines öffentlichen Auftrags als bautechnische Behörde – in zahlreichen nationalen und internationalen Gremien, Arbeitsgruppen und Organisationen mit. Ziel ist es, die Sicherheit und den technischen Fortschritt im Bauwesen zu fördern.

Technischen Bewertung und Normung

EOTA – Europäische Organisation für Technische Bewertung

Die EOTA ist der Zusammenschluss der Technischen Bewertungsstellen in Europa mit Sitz in Brüssel. Sie koordiniert die Erarbeitung von Europäischen Bewertungsdokumenten (EAD) und die Ausstellung von Europäischen Technischen Bewertungen (ETA) nach der Bauproduktenverordnung. Das DIBt wurde vom Bund als deutsche Bewertungsstelle benannt.

WFTAO - Weltverband der Organisationen für technische Bewertungen

Die WFTAO ist ein weltweites Netzwerk von Zulassungs- und Bewertungsstellen mit dem Ziel, Herstellern bei der Erlangung von Zulassungen und Bewertungen in Drittländern zu unterstützen und den fachlichen Austausch zu fördern. Das DIBt ist seit 2010 Vollmitglied der WFTAO und hat seither erfolgreiche Projekte mit Partnerstellen in den USA, Großbritannien und anderen Ländern durchgeführt.

UEAtc – Europäische Union für das Agrément im Bauwesen

Die UEAtc ist ein europäischer Zusammenschluss von Organisationen, die in der staatlich anerkannten freiwilligen oder gesetzlich geregelten Zulassung von Bauprodukten und Bausystemen tätig sind. Ziel ist es,  Mehrfachprüfungen im Rahmen unterschiedlicher nationaler Zulassungsverfahren durch gegenseitige Anerkennung und Abstimmung zu vermeiden.

DIN – Deutsches Institut für Normung e.V. und CEN – Europäisches Komitee für Normung

Im Auftrag von Ländern und Bund setzt sich das DIBt für die durchgängige Berücksichtigung öffentlicher Interessen im Normungsprozess ein. Zentrale Anliegen sind hier die Bauwerkssicherheit sowie der Umwelt- und Gesundheitsschutz im Bauwesen. National sind DIBt-Referenten dazu in zahlreichen DIN-Arbeitsgremien vertreten. In vielen Fällen sind sie zudem in die Arbeitsgruppen des CEN entsandt, in denen die Normungsarbeit auf europäischer Ebene stattfindet.

Wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit

Verwaltungszusammenarbeit und Kommunikation mit den interessierten Kreisen

Deutschland hat ein gut funktionierendes Regelungssystem für Bauprodukte und Bauarten. Wesentlicher Erfolgsfaktor ist die gute Abstimmung der öffentlichen Partner untereinander und der Austausch zwischen Verwaltungen und den interessierten Kreisen.

  • Gremien der Bauministerkonferenz
    Die Absprachen zwischen den bauaufsichtlichen Akteuren erfolgen insbesondere in der Bauministerkonferenz, der Arbeitsgemeinschaft der für Städtebau, Bau- und Wohnungswesen zuständigen Minister und Senatoren der Länder. Das DIBt unterstützt die Länder hier technisch, rechtlich und organisatorisch in seinem Aufgabenbereich. Derzeit führt das DIBt z.B. die Geschäfte der Fachkommission Bautechnik, der Projektgruppe Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen, der Fachkommission Bau- und Kostenplanung des Ausschusses für Staatlichen Hochbau, des Arbeitskreises Technische Gebäudeausrüstung und des Arbeitskreises Marktüberwachung harmonisierter Bauprodukte.
  • Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaften und Bund-Länder-Arbeitskreise
  • Runde Tische des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI)
    Die Runden Tische des für Bau zuständigen Bundesministeriums bieten Vertretern der Bauwirtschaft, der Bauverwaltungen und der Wissenschaft Gelegenheit, sich in großer Runde über Zukunftsthemen im Bauwesen auszutauschen. Das DIBt nimmt an folgenden Runden Tischen teil:

Auf europäischer Ebene arbeitet das DIBt z.B. in folgenden Gremien mit:

  • StAB – Ständiger Ausschuss für das Bauwesen
    Der StAB unterstützt die Europäische Kommission in Fragen der praktischen Durchführung der Bauproduktenverordnung. Zur Vertretung der deutschen Interessen hat der Bundesrat DIBt-Präsident Gerhard Bereitschaft als Beauftragten im Ständigen Ausschuss für das Bauwesen benannt.
  • Advisory Groups der Europäischen Kommission
    Die beratenden Gruppen der Europäischen Kommission sollen eine stärkere Einbindung der nationalen Verwaltungen und interessierten Kreise in den europäischen Rechtssetzungsprozess gewährleisten. Das DIBt arbeitet seit vielen Jahren in den beiden Untergruppen der Advisory Group Bauprodukte mit:
  • Europäische Verwaltungszusammenarbeit im Bereich Marktüberwachung
    Für den Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den Marktüberwachungsbehörden in Europa wurden auf EU-Ebene die Administrative Cooperation Groups eingerichtet. Als gemeinsame Marktüberwachungsbehörde der Länder engagiert sich das DIBt im Zusammenschluss der Marktüberwachungsbehörden im Anwendungsbereich der Bauproduktenverordnung.

Weiteres Engagement

  • Förderverein Bundesstiftung Baukultur e.V.
    Die Bundesstiftung Baukultur ist eine unabhängige Einrichtung, die es sich zum Anliegen gemacht hat, die Themen Baukultur und gebaute Umwelt im öffentlichen Interesse zu verankern. Durch seine Mitgliedschaft im Förderverein unterstützt das DIBt diese Initiative.
  • KAV Berlin – Kommunaler Arbeitgeberverband Berlin
    Das DIBt nimmt seine Verantwortung als Arbeitgeber in der Region Berlin-Brandenburg wahr und ist im regionalen Netzwerk der öffentlichen Arbeitgeber Berlins, KAV Berlin, aktiv.

Dr.-Ing. Doris Kirchner
Referatsleitung – Unternehmenskommunikation, Internationale Beziehungen

Tel.: +49 30 78730 -423
Fax: +49 30 78730 -11423
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