DIBt vergibt tausendste Zulassungsnummer im Metallbau
Mit unseren Kolleginnen und Kollegen im Bereich Metallbau feiern wir einen Meilenstein: die Vergabe der tausendsten Zulassungsnummer. Seit Beginn der Zählung in den 1990er Jahren wächst die Zahl der Bescheide (allgemeinen bauaufsichtliche Zulassungen und/oder allgemeine Bauartgenehmigungen) kontinuierlich und steht heute für jahrzehntelange fachliche Arbeit, Sorgfalt und technische Verantwortung.
Metallbau: Mehr als Stahlträger
Der Bereich Metallbau umfasst eine Vielzahl bauwirtschaftlich relevanter Themen – weit über klassische Stahlkonstruktionen hinaus.
Dazu zählen Wand- und Dachbekleidungen aus Metall, die in unterschiedlichen Bauarten verwendet werden. Eine zentrale Rolle spielen zudem metallische Verbindungsmittel wie Klemmverbindungen in Pfosten/Riegel-Konstruktionen, Bohrschrauben, gewindefurchende Schrauben, Blindniete oder Montageschienen.
Die Expertinnen und Experten des DIBt beschäftigen sich außerdem mit Schweiß- und Lötprozessen für metallische Werkstücke und erteilen vielfältige Bescheide unter anderem auch für Anschlageinrichtungen für persönliche Schutzausrüstung (PSA) zur Sicherung von Personen gegen Absturz.
Ein Beitrag zur Energiewende
Montagesysteme für die sichere Befestigung von PV-Modulen auf Dächern gehörten in den 1990er Jahren noch nicht zum Repertoire des Bereichs Metallbau. Heute gibt es zahlreiche innovative Systeme mit DIBt-Bescheid.
Außerdem beschäftigen sich die Expertinnen und Experten mit hydraulisch-vorspannbaren Verbindungen und Schließringbolzen, die vorwiegend in Windkraftanlagen eingesetzt werden. Diese Verbindungstypen können sehr große Vorspannungen aufnehmen und sind so widerstandsfähiger gegen ermüdungsrelevante Beanspruchung als vergleichbare Verbindungen.