Sieben Jahre Produktinfostelle am DIBt
Seit sieben Jahren unterstützt die Produktinformationsstelle für das Bauwesen am DIBt (auch PCPC Germany – aus dem Englischen Product Contact Point for Construction) Hersteller und andere Wirtschaftsteilnehmer bei Fragen zum Marktzugang für Bauprodukte und deren Verwendung in Deutschland. Sie ist Teil eines europaweiten Netzwerks von Produktinformationsstellen, das Transparenz über die nationalen Anforderungen an Bauprodukte im jeweiligen Mitgliedstaat schafft. Die Funktion wurde 2013 zunächst von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) wahrgenommen, bevor das DIBt im Juni 2019 als zuständige Stelle für das Bauwesen benannt wurde.
Welchen Service bietet die Produktinformationsstelle?
Das Informationsangebot richtet sich insbesondere an Wirtschaftsteilnehmer aus dem Ausland, die Bauprodukte auf dem deutschen Markt bereitstellen und verwenden möchten. Die inhaltlichen Schwerpunkte sind dabei:
- Marktzugang und Inverkehrbringen von Bauprodukten
- CE-Kennzeichnung von Bauprodukten
- Produktbezogene Bestimmungen (u.a. Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Wiederverwendung)
- Nationale Anforderungen und technische Vorschriften
- Nationale Verwaltungsverfahren
Typische Anfragen können lauten: „Was muss ich beachten, wenn ich mein Produkt auf dem deutschen Markt anbieten möchte?“ oder „Welche Anforderungen gelten für den Import und die Verwendung meines Bauprodukts in Deutschland?“

Einfach und schnell: Kontaktaufnahme per Nutzerportal
Für Anfragen steht seit 2023 ein digitales Nutzerportal zur Verfügung. Über das Portal können Wirtschaftsteilnehmer ihre Anliegen direkt an die Produktinformationsstelle richten. Alternativ können Anfragen per E-Mail an pcpc-germany(at)dibt(.)de gestellt werden. Der Service ist kostenfrei und auf Deutsch sowie auf Englisch verfügbar.
Weitere Informationen zu den Aufgaben der Produktinformationsstelle, zum Inverkehrbringen von Bauprodukten in Deutschland sowie zu den Kontaktmöglichkeiten finden Sie unter www.pcpc-germany.de.