Baugrundverbesserung

Maßnahmen zur Baugrundverbesserung werden vor Beginn von Baumaßnahmen durchgeführt, um die Tragfähigkeit des Baugrunds punktuell oder flächenhaft zu erhöhen. Die Baugrundverbesserung zielt auf eine Verbesserung der bodenmechanischen Eigenschaften, die anschließend durch den Bodengutachter zu verifizieren sind. Die bodenmechanischen Eigenschaften bilden die Grundlage für die weitere Planung und Ausführung der Baumaßnahme.

Zur Baugrundverbesserung steht eine breite Palette an Maßnahmen zur Verfügung: Bodenaustausch, Verfahren der Verdichtung und Tiefenverdichtung, Rüttel-Stopfverfahren, Bodenmischverfahren, Hochdruckinjektionsverfahren, punktuelle Verbesserung durch Stütz- und Entwässerungselemente und andere.

Bauaufsichtlicher Rahmen

Bei verbessertem Baugrund handelt es sich nach wie vor um Boden und nicht um ein Bauprodukt oder eine bauliche Anlage im Sinne der Landesbauordnungen. Ein bauaufsichtlicher Ver- bzw. Anwendbarkeitsnachweis, wie z.B. eine Zulassung, kommt deshalb nicht in Betracht.

Bettina Hemme
Referatsleitung – Mauerwerksbau, Erd- und Grundbau, Bauwerksabdichtungen

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Rechtsgrundlagen

Prüfung, Überwachung, Zertifizierung